Die Absaugung im Laserbearbeitungsprozess
Schutz. Qualität. Wirtschaftlichkeit.
Bei der industriellen Laserbearbeitung richtet sich der Blick häufig auf den Laser. Seine Leistung, Präzision und Bearbeitungsgeschwindigkeit stehen im Mittelpunkt vieler Betrachtungen. Dabei wird oft übersehen, dass ein erfolgreicher Laserbearbeitungsprozess weit mehr umfasst als die eigentliche Wechselwirkung zwischen Laserstrahl und Werkstück.
Wo Materialien beschriftet, graviert, strukturiert, gereinigt oder geschnitten werden, entstehen Rauch, Stäube, Aerosole und gasförmige Emissionen. Diese beeinflussen nicht nur die Gesundheit von Mitarbeitern, sondern ebenso die Prozessstabilität, die Qualität der Bearbeitung, den Wartungsaufwand und letztlich die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage.
Absaugung ist deshalb kein nachgelagertes Zubehör. Sie ist ein essentieller Bestandteil des Laserbearbeitungsprozesses.
Auf dieser Seite zeigen wir anhand konkreter Praxisbeispiele, warum Material, Anwendung und Verfahren die Anforderungen an Erfassung, Luftführung und Filtration bestimmen und weshalb eine ganzheitliche Betrachtung des Prozesses entscheidend ist.
Fachvortrag von Andreas Plauschin über Schutz, Qualität und Wirtschaftlichkeit durch die richtige Absaugung im Laserbearbeitungsprozess.
Die Absaugung im Laserbearbeitungsprozess
Während der Laserbearbeitung entstehen je nach Material Rauch, Partikel und gasförmige Emissionen. Eine abgestimmte Absaugung führt sie gezielt aus der Prozesszone ab und trägt so zu Schutz, Prozessqualität und Anlagenverfügbarkeit bei.
Warum Absaugung Teil des Laserbearbeitungsprozesses ist
Bei der Planung einer Laseranlage liegt der Fokus häufig auf Laserquelle, Scanner, Optik oder Automatisierung. Die Absaugung wird dagegen oft erst in einem späteren Projektschritt betrachtet. Tatsächlich beeinflusst sie den Laserbearbeitungsprozess jedoch von Beginn an.
Während der Bearbeitung entstehen – abhängig von Material und Verfahren – Rauch, Feinstäube, Aerosole und gasförmige Emissionen. Werden diese nicht gezielt aus der Prozesszone abgeführt, können sie die Bearbeitungsqualität beeinträchtigen, optische Komponenten verschmutzen, Wartungsintervalle verkürzen und die Anlagenverfügbarkeit reduzieren.
Eine wirksame Absaugung schützt deshalb nicht nur Mitarbeiter und Arbeitsumgebung. Sie trägt ebenso dazu bei, den Bearbeitungsprozess stabil zu halten und gleichbleibende Ergebnisse zu erzielen.
Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus Erfassung, Luftführung, Filtration und Anlagenauslegung. Erst wenn diese Faktoren auf Material und Anwendung abgestimmt sind, entsteht ein sicherer, effizienter und wirtschaftlicher Laserbearbeitungsprozess.
Es gibt keine Standardlösung. Der Werkstoff bestimmt die Anforderungen.
Material bestimmt die Anforderungen
Jeder Werkstoff reagiert unterschiedlich auf die Einwirkung des Lasers. Entsprechend unterscheiden sich auch die Emissionen, die während der Bearbeitung entstehen.
Während bei Metallen überwiegend feine Metallpartikel und Metalloxide freigesetzt werden, entstehen bei Kunststoffen zusätzlich organische Spaltprodukte und gasförmige Verbindungen. Lacke und Beschichtungen setzen wiederum andere Stoffe frei als Keramiken, Glas oder mineralische Werkstoffe.
Aus diesem Grund gibt es keine universelle Absauglösung für alle Anwendungen. Bereits bei der Planung eines Laserbearbeitungsprozesses müssen Materialeigenschaften berücksichtigt werden, um Erfassung, Luftführung und Filtration optimal aufeinander abzustimmen.
Je genauer die Eigenschaften des Werkstoffs bekannt sind, desto präziser lässt sich die Absaugung auslegen – für einen sicheren, stabilen und wirtschaftlichen Prozess.
Typische Werkstoffe in der industriellen Laserbearbeitung
- Metalle und Legierungen
- Edelmetalle
- Kunststoffe
- Verbundwerkstoffe
- Beschichtungen und Schichtsysteme
- Organische Werkstoffe
- Kohlenstoffwerkstoffe (z. B. Graphit)
- Keramik, Glas und mineralische Werkstoffe
Am Anfang jedes Laserbearbeitungsprojekts steht die Auswahl des Werkstoffs.
Nicht nur das Material zählt.
Nicht nur der Werkstoff, sondern auch das eingesetzte Laserverfahren bestimmt die Art der entstehenden Emissionen und damit die Anforderungen an den gesamten Laserbearbeitungsprozess.
Das Verfahren bestimmt den Prozess
Mit der Wahl des Werkstoffs ist die Auslegung des Laserbearbeitungsprozesses noch nicht abgeschlossen. Ebenso entscheidend ist die Art der Bearbeitung.
Ob Laserbeschriftung ohne Materialabtrag, Laserbeschriftung mit Materialabtrag, Lasergravur, Laserstrukturieren, Laserschneiden oder Laserreinigen – jedes Verfahren wirkt unterschiedlich auf das Material ein und erzeugt eigene Emissionen. Art, Menge und Zusammensetzung der freigesetzten Partikel, Dämpfe und Gase unterscheiden sich dabei teilweise erheblich.
Hinzu kommen weitere Einflussgrößen wie Laserleistung, Bearbeitungsgeschwindigkeit, Prozessgas, Fokuslage oder Bauteilgeometrie. Erst das Zusammenspiel aller Parameter entscheidet darüber, wie Emissionen entstehen und wie sie sicher aus der Prozesszone abgeführt werden können.
Material und Verfahren bilden deshalb die Grundlage für jede prozessgerechte Auslegung der Absaugung.
Was auf den ersten Blick unsichtbar bleibt.
Gesundheitlich relevante Praxisbeispiele
Je nach Werkstoff und Laserverfahren entstehen unterschiedliche Partikel, Aerosole und gasförmige Emissionen. Ihre Zusammensetzung entscheidet darüber, welche Anforderungen an Erfassung, Luftführung und Filtration gestellt werden. Die folgenden Praxisbeispiele zeigen, welche Stoffe bei der Bearbeitung verschiedener Materialien entstehen können und warum eine prozessgerecht ausgelegte Absaugung einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Mensch, Maschine und Arbeitsumgebung leistet.
Mehr als nur geschmolzener Kunststoff.
Praxisbeispiel: Kunststoffe
Kunststoffe gehören zu den am häufigsten bearbeiteten Werkstoffen in der industriellen Laserbearbeitung. Je nach Materialzusammensetzung entstehen beim Beschriften, Gravieren oder Schneiden jedoch nicht nur feine Partikel, sondern auch unterschiedliche gasförmige Spaltprodukte.
Zu den typischen Emissionen zählen unter anderem Phenole, Kohlenmonoxid (CO), Kohlendioxid (CO₂) sowie feine Partikel und Aerosole. Welche Stoffe tatsächlich entstehen, hängt vom jeweiligen Kunststoff und den Bearbeitungsparametern ab.
Diese Emissionen können Augen, Schleimhäute und Atemwege reizen. Feine Partikel gelangen zudem tief in die Lunge, während Kohlenmonoxid die Sauerstoffaufnahme des Körpers beeinträchtigen kann. Eine auf Material und Anwendung abgestimmte Absaugung trägt dazu bei, diese Emissionen zuverlässig aus der Prozesszone zu erfassen und die Belastung für Mensch und Arbeitsumgebung zu reduzieren.
Bei der Laserbearbeitung von Kunststoffen entstehen je nach Werkstoff feine Partikel sowie gasförmige Spaltprodukte. Eine abgestimmte Absaugung führt diese Emissionen gezielt aus der Prozesszone ab.
Fein heißt nicht harmlos.
Bei der Bearbeitung metallischer Werkstoffe entstehen feine Metallpartikel und Metalloxide. Eine prozessgerecht ausgelegte Absaugung erfasst diese Emissionen unmittelbar an der Entstehungsstelle.
Praxisbeispiel: Metalle
Metalle gehören zu den klassischen Werkstoffen der industriellen Laserbearbeitung. Beim Beschriften, Gravieren, Schneiden oder Reinigen entstehen dabei feine Metallpartikel, Metalloxide sowie ultrafeine Rauche. Welche Stoffe freigesetzt werden, hängt unter anderem von der Legierung und den eingesetzten Bearbeitungsparametern ab.
Je nach Werkstoff können zusätzlich gesundheitlich relevante Stoffe wie Chrom(VI)-Verbindungen, Nickel, Zinkoxid, Blei oder Cadmium entstehen. Viele dieser Partikel sind mit bloßem Auge nicht sichtbar und können tief in die Atemwege eindringen.
Eine auf Material und Verfahren abgestimmte Absaugung trägt dazu bei, diese Emissionen direkt an der Entstehungsstelle zu erfassen, die Belastung für Mitarbeiter zu reduzieren und gleichzeitig den Bearbeitungsprozess sauber und stabil zu halten.
Die Oberfläche macht den Unterschied.
Praxisbeispiel: Lacke und Beschichtungen
Bei der Laserbearbeitung lackierter oder beschichteter Bauteile wird nicht nur das Grundmaterial bearbeitet. Abhängig von Beschichtungsart und Zusammensetzung entstehen zusätzliche Emissionen, die sich deutlich von denen unbehandelter Werkstoffe unterscheiden.
Beim laserbasierten Abtrag können flüchtige organische Verbindungen (VOCs), Aromaten, Phenole, Ketone, Harzabbauprodukte sowie – je nach Beschichtung – Isocyanate oder metallhaltige Partikel freigesetzt werden. Diese Stoffe können Augen, Schleimhäute und Atemwege reizen und bei wiederholter Exposition zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Gerade bei wechselnden Beschichtungssystemen ist eine auf Material und Anwendung abgestimmte Absaugung entscheidend, um Emissionen zuverlässig zu erfassen und eine sichere Prozessführung zu gewährleisten.
Beschichtungen und Lacke setzen beim Laserabtrag je nach Material unterschiedliche Partikel und gasförmige Emissionen frei. Eine abgestimmte Absaugung trägt dazu bei, diese sicher aus der Prozesszone zu erfassen.
Nicht alles ist so harmlos, wie es aussieht.
Bei der Laserbearbeitung von Natriumchlorid entstehen feine salzhaltige Partikel und Aerosole. Eine prozessgerechte Absaugung reduziert Emissionen und schützt gleichzeitig den Bearbeitungsprozess vor korrosiven Ablagerungen.
Praxisbeispiel: Natriumchlorid (Salz)
Natriumchlorid wirkt auf den ersten Blick wie ein unkritischer Werkstoff. Bei der Laserbearbeitung entstehen jedoch feine salzhaltige Partikel und Aerosole, die besondere Anforderungen an den Laserbearbeitungsprozess stellen.
Durch die thermische Einwirkung des Lasers können zudem Chlorwasserstoff (HCl) und Natriumoxide entstehen. Diese Stoffe können Augen, Schleimhäute und Atemwege reizen. Gleichzeitig können sich salzhaltige Partikel im Maschinenumfeld ablagern. In Verbindung mit Luftfeuchtigkeit wirken sie korrosiv und können Oberflächen, elektrische Komponenten und Kontakte langfristig schädigen.
Eine geeignete Absaugung trägt dazu bei, diese Emissionen direkt an der Entstehungsstelle zu erfassen, Ablagerungen zu minimieren und sowohl Mitarbeiter als auch den gesamten Bearbeitungsprozess zu schützen.
Flexible Anforderungen
Wenn heute Metall und morgen Kunststoff bearbeitet wird.
Nicht jeder Laserbearbeitungsprozess ist dauerhaft auf einen einzigen Werkstoff ausgelegt. Gerade in Forschungsinstituten, Hochschulen und bei Laser-Dienstleistern wechseln Materialien und Anwendungen häufig.
Wo heute ein Metallbauteil beschriftet wird, kann morgen ein Kunststoff, eine Keramik, ein Salzwerkstoff oder ein beschichtetes Bauteil folgen. Mit jedem Material verändern sich die entstehenden Emissionen – und damit auch die Anforderungen an Erfassung, Luftführung und Filtration.
Genau hier zeigt sich, wie wichtig Prozessverständnis und eine flexibel ausgelegte Absaugung sind. Nur wenn Material, Anwendung und Emissionsverhalten gemeinsam betrachtet werden, lassen sich unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben sicher und wirtschaftlich realisieren.
Wechselnde Werkstoffe bedeuten wechselnde Emissionen. Besonders in Forschung, Entwicklung und bei Laser-Dienstleistern muss die Absaugung flexibel auf unterschiedliche Anwendungen ausgelegt sein.
Wirtschaftlichkeit
Bei der Laserbearbeitung von Edelmetallen enthält der erfasste Staub wertvollen Werkstoff. Die Absaugung schützt deshalb nicht nur Menschen, sondern unterstützt auch die Rückgewinnung hochwertiger Materialien.
Wertstoffe nicht einfach absaugen.
Bei der Laserbearbeitung von Edelmetallen entstehen feine Partikel und Stäube. In der Schmuckindustrie oder bei der Bearbeitung hochwertiger Bauteile sind diese Emissionen jedoch weit mehr als ein Nebenprodukt des Prozesses – sie enthalten wertvollen Werkstoff.
Die entstehenden Partikel werden im Absaug- und Filtersystem erfasst und können dort gesammelt sowie dem Materialkreislauf wieder zugeführt werden. Dadurch schützt die Absaugung nicht nur Mitarbeiter und Arbeitsumgebung, sondern trägt gleichzeitig dazu bei, wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen und Materialverluste zu reduzieren.
Gerade bei Gold, Silber oder Platin wird deutlich, dass eine richtig ausgelegte Absaugung nicht nur eine Frage des Arbeitsschutzes ist, sondern auch einen direkten wirtschaftlichen Nutzen bietet.
Präzision beginnt im Prozess.
Qualität entsteht Schicht für Schicht.
Bei der 3D-Lasergravur mit Ultrakurzpulslasern (UKP) werden komplexe Geometrien und Prägestrukturen Schicht für Schicht aus dem Werkstoff herausgearbeitet. Jede einzelne Bearbeitungsebene bildet die Grundlage für die nächste – bereits kleinste Verunreinigungen in der Prozesszone können sich auf die Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit des Endergebnisses auswirken.
Eine gezielt ausgelegte Absaugung entfernt Partikel und Prozessrückstände unmittelbar aus der Bearbeitungszone. Dadurch bleibt der Prozess stabil, die Energie des Lasers gelangt ungehindert an den Bearbeitungspunkt und die hohe Präzision der UKP-Technologie kann über den gesamten Gravurprozess hinweg sichergestellt werden.
Gerade bei hochpräzisen Anwendungen entscheidet deshalb nicht nur der Laser über die Qualität des Ergebnisses, sondern ebenso eine saubere und kontrollierte Prozesszone.
Bei der 3D-Lasergravur mit Ultrakurzpulslasern entscheidet eine saubere Prozesszone Schicht für Schicht über Präzision und Oberflächenqualität.
Luftführung
Absaugung und gezielte Luftführung ergänzen sich. Gemeinsam sorgen sie für eine saubere Prozesszone, stabile Bearbeitungsbedingungen und eine gleichbleibend hohe Prozessqualität.
Gute Absaugung schützt. Gezielte Luftführung verbessert den Prozess.
Eine leistungsfähige Absaugung erfasst Partikel und Emissionen zuverlässig an ihrer Entstehungsstelle. Ihr volles Potenzial entfaltet sie jedoch erst im Zusammenspiel mit einer gezielten Luftführung.
Bei OPTOGON kommt dieses Prinzip unter dem Namen Active Airflow zum Einsatz. Durch eine definierte Luftzuführung wird die Prozessluft kontrolliert über die Bearbeitungsfläche geführt. Partikel, Rauch und Dämpfe werden gezielt aus der Prozesszone abgeführt, anstatt sich unkontrolliert im Bearbeitungsbereich auszubreiten oder erneut auf dem Werkstück abzulagern.
Das Ergebnis sind stabile Bearbeitungsbedingungen, eine gleichbleibend hohe Prozessqualität und weniger Ablagerungen innerhalb der Maschine. Gerade bei anspruchsvollen Anwendungen trägt eine optimierte Luftführung entscheidend dazu bei, reproduzierbare Ergebnisse und eine hohe Anlagenverfügbarkeit sicherzustellen.
Weitere Informationen zu unserem Konzept Active Airflow finden Sie hier:
Laserleistung endet nicht am Laser.
Fazit: Absaugung ist Teil des Laserbearbeitungsprozesses.
Die Anforderungen an eine Absaugung ergeben sich immer aus dem Zusammenspiel von Werkstoff, Bearbeitungsverfahren und Anwendung. Nur wenn diese Faktoren gemeinsam betrachtet werden, lassen sich Emissionen zuverlässig erfassen und Prozesse dauerhaft stabil betreiben.
Eine passend ausgelegte Absaugung schützt nicht nur Menschen und Arbeitsumgebung. Sie verbessert gleichzeitig die Prozessqualität, erhöht die Anlagenverfügbarkeit, reduziert Wartungsaufwand und kann – je nach Anwendung – sogar einen direkten wirtschaftlichen Mehrwert schaffen.
Die Stärke eines Laserbearbeitungssystems zeigt sich deshalb nicht allein im Laser selbst, sondern im gesamten Prozess. Wer Laserbearbeitung ganzheitlich denkt, betrachtet die Absaugung nicht als Zubehör, sondern als integralen Bestandteil eines leistungsfähigen, wirtschaftlichen und reproduzierbaren Laserbearbeitungsprozesses.
Ob Beschriften, Gravieren, Schneiden, Strukturieren oder Reinigen – jede Laseranwendung stellt eigene Anforderungen an die Absaugung. Erst das Zusammenspiel aller Prozesskomponenten ermöglicht dauerhaft hochwertige Ergebnisse.
Gemeinsam mit unserem Partner ULT
Die Anforderungen an die Absaugung im Laserbearbeitungsprozess sind so individuell wie die Anwendungen selbst. Deshalb arbeitet OPTOGON bei Absaugungs- und Luftführungskonzepten partnerschaftlich mit der ULT AG zusammen.
ULT entwickelt und produziert hochwertige Systeme zur Erfassung und Filtration von Partikeln, Rauch und Prozessgasen in industriellen Fertigungsprozessen. Durch die Kombination aus der Laserprozesskompetenz von OPTOGON und der langjährigen Erfahrung von ULT entstehen ganzheitliche Lösungen für sichere, stabile und wirtschaftliche Laserbearbeitungsprozesse.
Mehr über die Absaugungs- und Filterlösungen von ULT erfahren →
https://www.ult.de/
FAQ
Warum ist eine Absaugung bei der Laserbearbeitung notwendig?
Bei der Laserbearbeitung entstehen je nach Werkstoff Stäube, Rauch, Aerosole und gasförmige Stoffe. Eine geeignete Absaugung schützt Mitarbeitende, hält die Produktionsumgebung sauber und trägt zu einer konstanten Prozessqualität bei. Sie ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil eines sicheren und wirtschaftlichen Laserbearbeitungsprozesses.
Welche Stoffe entstehen bei der Laserbearbeitung verschiedener Materialien?
Das hängt vom Werkstoff und vom Verfahren ab. Bei Metallen entstehen vor allem Feinstäube und Metalloxide. Kunststoffe können organische Spaltprodukte und Gase freisetzen. Lackierte oder beschichtete Bauteile erzeugen zusätzlich Dämpfe und Partikel aus den Beschichtungen. Deshalb muss jede Absauglösung auf Material und Anwendung abgestimmt werden.
Beeinflusst die Absaugung die Qualität der Laserbearbeitung?
Ja. Eine gezielte Erfassung von Rauch und Partikeln verhindert, dass sich Emissionen im Bearbeitungsbereich ansammeln. Das sorgt für stabile Prozessbedingungen und kann die Bearbeitungsqualität, Reproduzierbarkeit und Prozesssicherheit verbessern.
Welche Auswirkungen hat eine unzureichende Absaugung auf den Produktionsprozess?
Werden Rauch und Partikel nicht zuverlässig abgeführt, können sich Verschmutzungen an Optiken, Spannmitteln oder Bauteilen bilden. Dadurch steigen Wartungsaufwand und Stillstandszeiten. Gleichzeitig kann die Prozessstabilität sinken und die Qualität der Bearbeitung beeinträchtigt werden.
Welche Materialien stellen besonders hohe Anforderungen an die Absaugtechnik?
Vor allem Kunststoffe, beschichtete Werkstoffe und bestimmte Metalle erfordern eine sorgfältig ausgelegte Absaugung. Je nach Material unterscheiden sich Partikelgröße, chemische Zusammensetzung und Gasbildung erheblich. Deshalb gibt es keine universelle Lösung für alle Anwendungen.
Kann eine bestehende Laseranlage nachträglich mit einer geeigneten Absaugung ausgestattet werden?
In vielen Fällen ja. Bestehende Anlagen lassen sich häufig durch angepasste Erfassungssysteme, Luftführungen oder moderne Filtertechnik optimieren. Entscheidend ist jedoch immer die individuelle Betrachtung des jeweiligen Laserbearbeitungsprozesses.
Welche Rolle spielt die Luftführung im Laserbearbeitungsprozess?
Die Luftführung ist ebenso wichtig wie die eigentliche Absaugung. Nur wenn Luft gezielt durch den Bearbeitungsbereich geführt wird, können Rauch und Partikel zuverlässig erfasst werden. Positionierung der Erfassung, Strömungsrichtung und Luftvolumen müssen dabei auf den Prozess abgestimmt sein.
Arbeitet OPTOGON mit Herstellern von Absauganlagen zusammen?
Ja. OPTOGON betrachtet den Laserbearbeitungsprozess ganzheitlich und arbeitet bei Absaugthemen mit erfahrenen Partnern wie ULT zusammen. So entstehen Lösungen, bei denen Laseranlage, Prozessführung und Absaugtechnik optimal aufeinander abgestimmt sind.
Verkauft OPTOGON auch Absauganlagen?
Der Schwerpunkt von OPTOGON liegt auf industriellen Laserbearbeitungssystemen und der Auslegung des gesamten Laserbearbeitungsprozesses. Für die passende Absaugtechnik arbeitet OPTOGON mit spezialisierten Herstellern zusammen und integriert deren Lösungen in ein abgestimmtes Gesamtkonzept.
Wie finde ich die passende Absauglösung für meine Anwendung?
Die richtige Lösung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Material, Bearbeitungsverfahren, Bauteilgeometrie und Produktionsumgebung. OPTOGON analysiert den gesamten Laserbearbeitungsprozess und empfiehlt gemeinsam mit erfahrenen Partnern eine Lösung, die sowohl den Arbeitsschutz als auch Qualität und Wirtschaftlichkeit berücksichtigt.
Welche gesetzlichen Anforderungen gelten für die Absaugung bei der Laserbearbeitung?
Bei der Laserbearbeitung müssen Unternehmen die geltenden Vorschriften zum Arbeits- und Gesundheitsschutz einhalten. Welche Anforderungen im Einzelfall gelten, hängt unter anderem vom bearbeiteten Material, den entstehenden Emissionen und der jeweiligen Anwendung ab. Eine fachgerecht ausgelegte Absaugung hilft dabei, Mitarbeitende zu schützen, Emissionen sicher zu erfassen und gesetzliche Vorgaben einzuhalten.
Kann eine unzureichende Absaugung die Lebensdauer der Laseroptik beeinflussen?
Ja. Werden Rauch, Staub oder Aerosole nicht zuverlässig aus dem Bearbeitungsbereich abgeführt, können sich Rückstände auf Schutzgläsern und optischen Komponenten ablagern. Das erhöht den Reinigungs- und Wartungsaufwand und kann die Prozessstabilität sowie die Lebensdauer empfindlicher Bauteile beeinträchtigen. Eine auf den Prozess abgestimmte Absaugung trägt deshalb nicht nur zum Arbeitsschutz, sondern auch zur Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Laseranlage bei.
Prozessentwicklung bei OPTOGON
Im OPTOGON Entwicklungslabor geht es nicht nur darum, eine Beschriftung auf einem Muster zu erzeugen. Entscheidend ist, daraus einen stabilen, reproduzierbaren und industrietauglichen Prozess zu entwickeln.
OPTOGON begleitet Unternehmen von der Anwendungsentwicklung über die Prozessintegration bis zur Inbetriebnahme – einschließlich Lasertechnik, Absaugung und Automation.
Laserbearbeitung ganzheitlich gedacht
OPTOGON betrachtet den Laserbearbeitungsprozess als Gesamtsystem. Erst das Zusammenspiel von Material, Anwendung, Laserquelle, Prozessführung, Absaugung, Luftführung und Anlagenintegration führt zu reproduzierbaren und wirtschaftlichen Ergebnissen.
Unsere Aufgabe ist es, diese Zusammenhänge frühzeitig zu berücksichtigen, Risiken zu bewerten und für jede Anwendung die passende Prozesslösung zu entwickeln. Bei Absaugungs- und Luftführungskonzepten setzen wir dabei auf die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern wie ULT.
Sie planen eine Laseranwendung?
Ob Materialbewertung, Prozessentwicklung oder die passende Auslegung von Absaugung und Luftführung – wir unterstützen Sie dabei, den gesamten Laserbearbeitungsprozess von Anfang an ganzheitlich zu betrachten.
Gemeinsam analysieren wir Ihre Anwendung und entwickeln eine Lösung, die sowohl technisch als auch wirtschaftlich zu Ihren Anforderungen passt.
Telefon: +49 3727 9869 699
E-Mail: info@optogon.de
Oder nutzen Sie einfach das folgende Kontaktformular – wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.
Ihr OPTOGON Team

Ich baue Lasermaschinen aus Leidenschaft!
„Geht nicht, gibt’s nicht“ – was wie ein platter Spruch klingt kann ich zu 100% unterstützen. Es macht mich geradezu irre, wenn ich für irgend etwas keine Lösung finde. Das ist zum Teil gut, weil man dadurch kreativ wird, zum Teil kann das auch persönlich sehr störend sein, z.B. Schlaflosigkeit verursachen.
Glücklicherweise hat es meistens (aus meiner Sicht), zu recht guten Lösungen geführt. Der Aufbau der OPTOGON-Verfahrachsen mit den ganzen innen liegenden Komponenten ist ein gutes Beispiel dafür.
„Verbesserung ist mein Antrieb.“
Es fällt mir schwer auch mal zu akzeptieren wenn es tatsächlich für irgendwas mal keine Lösung gibt.

„Mir ist bei meiner Arbeit wichtig, dass wir gemeinsam mit dem Kunden die beste Lösung im technischen und wirtschaftlichen Sinne gefunden haben!“
Wir sind Ihr verlässlicher und kompetenter Partner für die Entwicklung neuer Laseranwendungen und Laserprozesse. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule in Mittweida sind wir immer auf dem neuesten Stand der Laserentwicklung.
Wir unterstützen Sie bei der Automatisierung und führen umfangreiche Tests für Sie durch. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir das Wissen für die weitere Planung des Projektes.
„Ich möchte Ihnen das sichere Gefühl geben, den richtigen Partner mit uns gefunden zu haben.“

„Mir ist bei meiner Arbeit wichtig, dass Sie die Aufgabenstellung Ihrer Kunden schnell und einfach umsetzen können.“
Mit mehr als 20 Jahren Vertriebserfahrung im technischen Bereich, speziell im Bereich industrieller Endkunden für Lasermarking und -processing, bin ich mit komplexen Kundenprojekten vertraut. Als Teamworker bei OPTOGON nehme ich für unsere Kunden die Rolle des Koordinator und Umsetzer wahr, und freue mich immer wieder über neue Herausforderungen!
„Kundenorientiert, Verantwortungsvoll und Zielstrebig.“

„Mir ist bei meiner Arbeit wichtig, dass Sie, die Interessenten, Kunden, Partner und Mitarbeiter von OPTOGON vom ersten Klick an ein authentisches Bild des Unternehmens erhalten.““
Ich bin für das ganzheitliche Marketing und Design von OPTOGON verantwortlich. Es entspricht zu 100% den Werten und Zielen von OPTOGON, und spiegelt in jedem geschriebenen Satz, jedem einzelnen Bild und jedem Video den Kern des Unternehmens wider.
Mir ist wichtig, dass ich OPTOGON glasklar am Markt positioniere, und dem Interessenten und Kunden ein eindeutiges Bild von dem gebe was der Wirklichkeit entspricht. Ob im Internet, den sozialen Medien oder einer Zeitschrift mit einem Fachartikel über die Laserkompetenz von OPTOGON – Die Werte von OPTOGON sind stets die Grundlage für die Kommunikation.
„Jeder Mitarbeiter soll sich mit der Corporate Identity von OPTOGON 100% identifizieren können!“






