Präzision ohne Schneidgas

Laser-Remote-Schneiden für feine Konturen

Laser-Remote-Schneiden verbindet präzise Konturen mit hoher Dynamik. Galvo-Spiegel führen den Strahl berührungslos über dünne und empfindliche Materialien.

Live-Prozess beim Laserfeinschneiden von Graphit

Kontaktlose Strahlführung schützt sensible Materialien und schafft saubere Schnittkonturen.

Wenn Material keine Fehler erlaubt

Wie lassen sich empfindliche Materialien sauber trennen?

Empfindliche Werkstoffe stellen das Schneiden vor besondere Anforderungen: Mechanische Belastung, Wärmeeintrag und Nacharbeit können Funktion und Optik beeinträchtigen. Beim Laser-Remote-Schneiden, auch Sublimierschneiden, führt die Galvo-Spiegel-Technik den fokussierten Strahl schnell entlang der Kontur. So bleibt die Bearbeitung kontaktlos und gezielt.

Klassisches, gasunterstütztes Schmelzschneiden ist für diese Aufgabe nicht der passende Maßstab. Bei dünnen Folien, Graphit oder feinen Metallen geht es nicht um eine stationäre Schneiddüse, sondern um kontrollierte Energie am richtigen Ort. Entscheidend sind Materialverhalten, Schnittbild und die Frage, wie der Prozess in die vorhandene Fertigung passt.

Für feine Werkstoffe

Konturen schneiden, Funktionen erhalten

Das Verfahren eignet sich für dünne und empfindliche Materialien, bei denen saubere Kanten und geringe mechanische Belastung zählen. Dazu gehören Folien, Kaptonfolie, Graphit, dünne Metalle und Laserfolie. Auch komplexe Geometrien lassen sich direkt aus digitalen Konturdaten bearbeiten, ohne dass ein mechanisches Werkzeug die Oberfläche berührt.

Besonders sinnvoll wird die Lösung, wenn Varianten, kleine Strukturen oder wechselnde Konturen wirtschaftlich bearbeitet werden sollen. Laserfolie kann beispielsweise in einem Arbeitsgang beschriftet und geschnitten werden. Das reduziert Übergaben zwischen Prozessschritten und erleichtert eine klare Zuordnung von Kennzeichnung, Bauteil und Schnittkontur.

Digitale Konturen ermöglichen flexible Bearbeitung auch bei komplexen und filigranen Geometrien.

Abgestimmte Parameter verbinden präzise Konturen mit einer stabilen, reproduzierbaren Bearbeitung.

Der Prozess gibt die Richtung vor

Schnittqualität entsteht aus dem richtigen Zusammenspiel

Beim Sublimierschneiden wird der fokussierte Laserstrahl über schnell bewegte Galvo-Spiegel auf der Bauteiloberfläche geführt. Die Bearbeitung folgt der programmierten Kontur mit mehreren Metern pro Sekunde. Da kein Schneidgas eingesetzt wird, bleibt der Prozess auf die präzise Energieeinbringung und das Verhalten des jeweiligen Materials ausgerichtet.

Ein belastbarer Prozess beginnt nicht mit der Auswahl einer Maschine. Wir betrachten Material, Geometrie, gewünschte Kantenqualität, Taktzeit und die Einbindung in den Fertigungsablauf gemeinsam. Muster und Versuche schaffen dabei eine nachvollziehbare Grundlage. So wird sichtbar, welche Parameter für reproduzierbare Ergebnisse tatsächlich relevant sind.

Modular gedacht, passend umgesetzt

FLEX-Lasersysteme wachsen mit der Fertigungsaufgabe

Eine Laserlösung muss zur Aufgabe passen, nicht umgekehrt. Das FLEX-Konzept verbindet passende Laserquelle, Scannertechnik, Werkstückhandling und Software zu einem modularen System. Dadurch lassen sich Bearbeitungszellen auf den konkreten Prozess ausrichten, statt Kompromisse aus einer vorgegebenen Maschinenarchitektur zu übernehmen.

OPTOGON begleitet den Weg von der ersten Prozessbewertung bis zur umsetzbaren Lösung. Dabei zählen nachvollziehbare Schnittstellen, eine klare Bedienlogik und die Erweiterbarkeit für künftige Anforderungen. Ob Einzelplatz oder integrierte Anlage: Die Systemauslegung folgt dem Material, der Kontur und dem gewünschten Durchsatz.

Zwei OPTOGON M-Serie FLEX Laserbearbeitungssysteme nebeneinander, links mit geschlossenem Gehäuse, rechts mit geöffnetem Gehäuse und Einblick in den Arbeitsraum

Modulare Komponenten schaffen eine Laserlösung, die sich an Prozess und Fertigung orientiert.

FAQ

Geeignet sind vor allem dünne und empfindliche Materialien wie Folien, Kaptonfolie, Graphit, dünne Metalle und Laserfolie. Ob ein Material sinnvoll bearbeitet werden kann, hängt zusätzlich von Dicke, Oberfläche, Kontur und Qualitätsanforderung ab.

OPTOGON setzt auf kontaktloses Sublimierschneiden ohne Schneidgas und ohne stationäre Schneiddüse. Der Laserstrahl wird per Galvo-Scanner bewegt. Das unterscheidet das Verfahren klar vom gasunterstützten Schmelzschneiden dickerer Bleche.

Galvo-Spiegel lenken den fokussierten Strahl schnell und präzise entlang digital definierter Konturen. Dadurch können auch feine Radien, Ausschnitte und wechselnde Geometrien ohne mechanischen Werkzeugwechsel bearbeitet werden.

Ja, Laserfolie kann in einem Arbeitsgang beschriftet und geschnitten werden. Kennzeichnung und Kontur bleiben dabei in einem digitalen Prozess zusammengeführt. Das unterstützt eine eindeutige Zuordnung und reduziert zusätzliche Bearbeitungsschritte.

Ausgangspunkt sind Material, Bauteilgeometrie, gewünschte Schnittkante, Taktzeit und die geplante Integration. OPTOGON prüft diese Anforderungen gemeinsam mit Ihnen und entwickelt daraus eine prozessgerechte Konfiguration im FLEX-Konzept.

Darum OPTOGON

Wir denken von Ihrer Fertigung aus.

 

  1. Prozess vor Maschine – Ihre Fertigungsaufgabe bestimmt die Lösung.
  2. Prozesssicherheit vor Leistungswerten – Reproduzierbare Ergebnisse sind die Grundlage einer wirtschaftlichen Fertigung.
  3. Flexibilität statt technischer Sackgassen – Unsere Systeme lassen sich an neue Anforderungen anpassen und erweitern.
  4. Partnerschaft statt Lieferantenrolle – Wir entwickeln die passende Lösung gemeinsam mit Ihnen.
  5. Prozessverständnis statt Vermutung – Entscheidungen basieren auf Erfahrung, Versuchen und konkreten Anwendungsdaten.
  6. Langfristig denken – Ihre Investition soll heute passen und auch für die weitere Entwicklung Ihrer Fertigung offenbleiben.

Lassen Sie uns Ihre Schnittaufgabe prüfen

Bringen Sie Material, Kontur und Zielbild zusammen. Wir bewerten den Prozess und entwickeln eine passende FLEX-Laserlösung.

Tel.: +49 3727 9869 699
E-Mail: anfrage@optogon.de

Beschreiben Sie uns Ihre Fertigungsaufgabe.

Nahaufnahme einer 0,2 mm feinen Graphit-Wabenstruktur neben einer 0,5 mm Bleistiftspitze

    Ihr OPTOGON Team

    Mirko Jedynak

    Gründer und Inhaber von OPTOGON

    Ich baue Lasermaschinen aus Leidenschaft!

    „Geht nicht, gibt’s nicht“ – was wie ein platter Spruch klingt kann ich zu 100% unterstützen. Es macht mich geradezu irre, wenn ich für irgend etwas keine Lösung finde. Das ist zum Teil gut, weil man dadurch kreativ wird, zum Teil kann das auch persönlich sehr störend sein, z.B. Schlaflosigkeit verursachen.

    Glücklicherweise hat es meistens (aus meiner Sicht), zu recht guten Lösungen geführt. Der Aufbau der OPTOGON-Verfahrachsen mit den ganzen innen liegenden Komponenten ist ein gutes Beispiel dafür.

    „Verbesserung ist mein Antrieb.“

    Es fällt mir schwer auch mal zu akzeptieren wenn es tatsächlich für irgendwas mal keine Lösung gibt.

    Andreas Plauschin

    Vertrieb / Sales Manager

    „Mir ist bei meiner Arbeit wichtig, dass wir gemeinsam mit dem Kunden die beste Lösung im technischen und wirtschaftlichen Sinne gefunden haben!“

    Wir sind Ihr verlässlicher und kompetenter Partner für die Entwicklung neuer Laseranwendungen und Laserprozesse. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule in Mittweida sind wir immer auf dem neuesten Stand der Laserentwicklung.

    Wir unterstützen Sie bei der Automatisierung und führen umfangreiche Tests für Sie durch. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir das Wissen für die weitere Planung des Projektes.

    „Ich möchte Ihnen das sichere Gefühl geben, den richtigen Partner mit uns gefunden zu haben.“

    Cathérine Winter

    Vertrieb, freie Mitarbeiterin

    „Mir ist bei meiner Arbeit wichtig, dass Sie die Aufgabenstellung Ihrer Kunden schnell und einfach umsetzen können.“

    Mit mehr als 20 Jahren Vertriebserfahrung im technischen Bereich, speziell im Bereich industrieller Endkunden für Lasermarking und -processing, bin ich mit komplexen Kundenprojekten vertraut. Als Teamworker bei OPTOGON nehme ich für unsere Kunden die Rolle des Koordinator und Umsetzer wahr, und freue mich immer wieder über neue Herausforderungen!

    „Kundenorientiert, Verantwortungsvoll und Zielstrebig.“

    Thilo von Grafenstein

    Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei OPTOGON

    „Mir ist bei meiner Arbeit wichtig, dass Sie, die Interessenten, Kunden, Partner und Mitarbeiter von OPTOGON vom ersten Klick an ein authentisches Bild des Unternehmens erhalten.““

    Ich bin für das ganzheitliche Marketing und Design von OPTOGON verantwortlich. Es entspricht zu 100% den Werten und Zielen von OPTOGON, und spiegelt in jedem geschriebenen Satz, jedem einzelnen Bild und jedem Video den Kern des Unternehmens wider.

    Mir ist wichtig, dass ich OPTOGON glasklar am Markt positioniere, und dem Interessenten und Kunden ein eindeutiges Bild von dem gebe was der Wirklichkeit entspricht. Ob im Internet, den sozialen Medien oder einer Zeitschrift mit einem Fachartikel über die Laserkompetenz von OPTOGON – Die Werte von OPTOGON sind stets die Grundlage für die Kommunikation.

    „Jeder Mitarbeiter soll sich mit der Corporate Identity von OPTOGON 100% identifizieren können!“