Tiefe entsteht Schicht für Schicht

3D-Lasergravur für präzise Reliefwerkzeuge

3D-Lasergravur erzeugt aus einer 3D-CAD-Datei schichtweise echte Freiformen im Material. So entstehen reliefartige Werkzeuge und Strukturen mit definierter Tiefe statt bloßer Oberflächenmarkierungen.

Schichtweiser Laserabtrag überführt digitale Geometrien in präzise Reliefstrukturen.

Wenn Tiefe Form annimmt

Eine Gravur, die das Werkstück dreidimensional formt

Bei der 3D-Lasergravur reicht es nicht, Konturen auf eine Oberfläche zu bringen. Gefordert ist eine exakt definierte räumliche Form mit Tiefen, Übergängen und feinen Details. Aus einer 3D-CAD-Datei zerlegt die Software die Geometrie in einzelne Schichten. Der Laser trägt das Material Lage für Lage ab, bis die vorgesehene Freiform entstanden ist.

Die Herausforderung liegt im Zusammenspiel von Geometrie, Material und Bearbeitungsstrategie. Zu grobe Layer können sichtbare Stufen hinterlassen, sehr feine Schichten erhöhen dagegen die Bearbeitungszeit. Deshalb wird der Abtrag nicht nach einem Standardschema geplant, sondern auf die geforderte Formqualität, Strukturgröße und wirtschaftliche Zykluszeit abgestimmt.

Reliefs mit Funktion

Werkzeuge erhalten ihre Form direkt durch Laserabtrag

Typische Einsatzfelder sind Formengravuren, Prägestempel und Werkzeuge, deren Arbeitsfläche selbst eine dreidimensionale Reliefgeometrie benötigt. Dabei wird keine vorhandene Form lediglich beschriftet oder dekoriert. Die funktionale Kontur entsteht erst im Ausgangsmaterial und kann gezielt auf das nachgelagerte Umformen, Prägen oder Strukturieren abgestimmt werden.

Besonders bei kleinen Radien, filigranen Details und komplexen Übergängen entscheidet die Prozessführung über das Ergebnis. Für sehr feine Formen kann ein Femtosekundenlaser mit seinem feinen Strahlprofil sinnvoll sein. Welche Technologie passt, klären wir anhand von Geometrie, Werkstoff, Qualitätsanforderung und dem vorgesehenen Einsatz des Werkzeugs.

Dreidimensionale Gravuren schaffen funktionale Konturen für prägende und formende Werkzeuge.

CAD-Daten, Layerstrategie und Laserparameter bestimmen gemeinsam die resultierende Formqualität.

Vom CAD-Modell zur Form

Der Prozess folgt der Geometrie, nicht der Maschine

Am Anfang steht das 3D-CAD-Modell der gewünschten Reliefstruktur. Daraus werden Layer, Bearbeitungsreihenfolge und passende Abtragspfade abgeleitet. Entscheidend sind nicht nur die Zieltiefe, sondern auch Flanken, Radien, Übergänge und die gewünschte Oberflächenwirkung. Erst wenn diese Anforderungen klar sind, lässt sich die Bearbeitung belastbar auslegen.

Mehr Schichten können die Detailtreue erhöhen und Treppenstufen an geneigten Flächen reduzieren. Gleichzeitig verändert sich die Bearbeitungszeit. OPTOGON betrachtet deshalb Formqualität und Durchsatz gemeinsam: mit Versuchen, abgestimmten Parametern und einer Strategie, die den geforderten Nutzen des Werkzeugs in den Mittelpunkt stellt.

FLEXibel zur passenden Lösung

Modulare Lasersysteme für entwickelbare Gravurprozesse

Eine 3D-Lasergravur verlangt eine Anlage, die den Prozess zuverlässig abbildet und Raum für Anpassungen lässt. Das FLEX-Konzept verbindet dafür passende Laserquelle, Strahlführung, Bewegungstechnik, Software und Werkstückhandling zu einer abgestimmten Lösung. Nicht ein starres Maschinenmodell gibt den Rahmen vor, sondern die konkrete Fertigungsaufgabe.

OPTOGON begleitet den Weg von der ersten Machbarkeitsprüfung bis zur Umsetzung in der Produktion. Gemeinsam prüfen wir Werkstück, CAD-Geometrie, Qualitätsziel und Bearbeitungsablauf. Daraus entsteht ein Systemkonzept, das nachvollziehbar auf den benötigten Abtrag ausgelegt ist und bei veränderten Anforderungen weiterentwickelt werden kann.

OPTOGON M-Serie FLEX Laserbearbeitungssystem von oben fotografiert, Gehäuse geöffnet mit Blick auf den Arbeitsraum für die 3D-Lasergravur

Modular aufgebaute Lasersysteme verbinden Prozesssicherheit mit sinnvoller Anpassbarkeit.

FAQ

Eine Laserbeschriftung verändert oder markiert vor allem eine vorhandene Oberfläche. Bei der 3D-Lasergravur wird Material gezielt abgetragen, sodass eine räumliche Reliefstruktur mit definierter Tiefe entsteht. Die Form ist damit Ergebnis des Bearbeitungsprozesses.

Die 3D-CAD-Datei beschreibt die gewünschte Zielgeometrie. Die Software zerlegt sie in einzelne Layer und leitet daraus die Bearbeitung ab. So kann der Laser Material schichtweise entfernen, bis die definierte Freiform im Werkstück erzeugt ist.

Ein Femtosekundenlaser kann bei besonders feinen und komplexen Geometrien eine geeignete Option sein. Sein feines Strahlprofil unterstützt die präzise Bearbeitung kleiner Strukturen. Ob er erforderlich ist, hängt von Material, Detailgrad und Qualitätsziel ab.

Eine höhere Zahl an Schichten kann Übergänge feiner ausbilden und sichtbare Stufen auf geneigten Flächen verringern. Sie erhöht jedoch meist den Bearbeitungsaufwand. Die passende Layerstrategie wird deshalb zwischen Detailtreue und wirtschaftlicher Zykluszeit gewählt.

Nein, ihr Kern ist die Erzeugung einer dreidimensionalen Form durch abtragende Bearbeitung, meist aus flachem Ausgangsmaterial. Das unterscheidet sie von der Bearbeitung bereits geformter oder gekrümmter Bauteiloberflächen. Beide Aufgaben erfordern andere Prozessansätze.

Darum OPTOGON

Wir denken von Ihrer Fertigung aus.

 

  1. Prozess vor Maschine – Ihre Fertigungsaufgabe bestimmt die Lösung.
  2. Prozesssicherheit vor Leistungswerten – Reproduzierbare Ergebnisse sind die Grundlage einer wirtschaftlichen Fertigung.
  3. Flexibilität statt technischer Sackgassen – Unsere Systeme lassen sich an neue Anforderungen anpassen und erweitern.
  4. Partnerschaft statt Lieferantenrolle – Wir entwickeln die passende Lösung gemeinsam mit Ihnen.
  5. Prozessverständnis statt Vermutung – Entscheidungen basieren auf Erfahrung, Versuchen und konkreten Anwendungsdaten.
  6. Langfristig denken – Ihre Investition soll heute passen und auch für die weitere Entwicklung Ihrer Fertigung offenbleiben.

Lassen Sie uns Ihre Reliefgeometrie prüfen

Bringen Sie CAD-Modell, Werkstoff und Qualitätsziel zusammen. Wir entwickeln mit Ihnen einen belastbaren Prozess für die 3D-Lasergravur.

Tel.: +49 3727 9869 699
E-Mail: anfrage@optogon.de

Beschreiben Sie uns Ihre Fertigungsaufgabe.

Laserbearbeitung mit 3D-Lasergravur eines Löwenmotivs als Beispielanwendung im OPTOFlow Mehrpositions-Workflow.

    Ihr OPTOGON Team

    Mirko Jedynak

    Gründer und Inhaber von OPTOGON

    Ich baue Lasermaschinen aus Leidenschaft!

    „Geht nicht, gibt’s nicht“ – was wie ein platter Spruch klingt kann ich zu 100% unterstützen. Es macht mich geradezu irre, wenn ich für irgend etwas keine Lösung finde. Das ist zum Teil gut, weil man dadurch kreativ wird, zum Teil kann das auch persönlich sehr störend sein, z.B. Schlaflosigkeit verursachen.

    Glücklicherweise hat es meistens (aus meiner Sicht), zu recht guten Lösungen geführt. Der Aufbau der OPTOGON-Verfahrachsen mit den ganzen innen liegenden Komponenten ist ein gutes Beispiel dafür.

    „Verbesserung ist mein Antrieb.“

    Es fällt mir schwer auch mal zu akzeptieren wenn es tatsächlich für irgendwas mal keine Lösung gibt.

    Andreas Plauschin

    Vertrieb / Sales Manager

    „Mir ist bei meiner Arbeit wichtig, dass wir gemeinsam mit dem Kunden die beste Lösung im technischen und wirtschaftlichen Sinne gefunden haben!“

    Wir sind Ihr verlässlicher und kompetenter Partner für die Entwicklung neuer Laseranwendungen und Laserprozesse. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule in Mittweida sind wir immer auf dem neuesten Stand der Laserentwicklung.

    Wir unterstützen Sie bei der Automatisierung und führen umfangreiche Tests für Sie durch. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir das Wissen für die weitere Planung des Projektes.

    „Ich möchte Ihnen das sichere Gefühl geben, den richtigen Partner mit uns gefunden zu haben.“

    Cathérine Winter

    Vertrieb, freie Mitarbeiterin

    „Mir ist bei meiner Arbeit wichtig, dass Sie die Aufgabenstellung Ihrer Kunden schnell und einfach umsetzen können.“

    Mit mehr als 20 Jahren Vertriebserfahrung im technischen Bereich, speziell im Bereich industrieller Endkunden für Lasermarking und -processing, bin ich mit komplexen Kundenprojekten vertraut. Als Teamworker bei OPTOGON nehme ich für unsere Kunden die Rolle des Koordinator und Umsetzer wahr, und freue mich immer wieder über neue Herausforderungen!

    „Kundenorientiert, Verantwortungsvoll und Zielstrebig.“

    Thilo von Grafenstein

    Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei OPTOGON

    „Mir ist bei meiner Arbeit wichtig, dass Sie, die Interessenten, Kunden, Partner und Mitarbeiter von OPTOGON vom ersten Klick an ein authentisches Bild des Unternehmens erhalten.““

    Ich bin für das ganzheitliche Marketing und Design von OPTOGON verantwortlich. Es entspricht zu 100% den Werten und Zielen von OPTOGON, und spiegelt in jedem geschriebenen Satz, jedem einzelnen Bild und jedem Video den Kern des Unternehmens wider.

    Mir ist wichtig, dass ich OPTOGON glasklar am Markt positioniere, und dem Interessenten und Kunden ein eindeutiges Bild von dem gebe was der Wirklichkeit entspricht. Ob im Internet, den sozialen Medien oder einer Zeitschrift mit einem Fachartikel über die Laserkompetenz von OPTOGON – Die Werte von OPTOGON sind stets die Grundlage für die Kommunikation.

    „Jeder Mitarbeiter soll sich mit der Corporate Identity von OPTOGON 100% identifizieren können!“